{"id":536,"date":"2017-04-19T12:40:38","date_gmt":"2017-04-19T10:40:38","guid":{"rendered":"https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/?page_id=536"},"modified":"2024-08-04T17:39:19","modified_gmt":"2024-08-04T15:39:19","slug":"gruendung-1993","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/index.php\/gruendung-1993\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcndung 1993"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading h3-header\">Gr\u00fcndung 1993<\/h3>\n\n\n<p>Mit der Wende fing alles an &#8230;<\/p>\n<p>\u201e\u00dcber die Grenzen hinweg: \u201aSport frei\u2019\u201c, hie\u00df es am 06.01.1990 in der Haldensleber Volksstimme. Die Erneuerung im Land ging an der Sportorganisation der DDR, dem DTSB, nicht spurlos vorbei. Alte Strukturen wurden in Frage gestellt, neue L\u00f6sungen mu\u00dften gefunden werden. Ernst Markwart, Vorsitzender des DTSB-Kreisvorstandes, berichtete in diesem Artikel \u00fcber ein Treffen mit dem Kreissportbund Helmstedt Ende 1989. Beide Kreisverb\u00e4nde legten fest, m\u00f6glichst viele Kontaktaufnahmen zwischen Sportgemeinschaften der Kreise Haldensleben und Helmstedt unterst\u00fctzen zu wollen. Ob man sich damals vorstellen konnte, welche rasante Entwicklung nach diesen ersten Treffen zwischen Sportlern aus Ost und West ihren Anfang nahm?<\/p>\n<p>Im Juli 1990 meldete die Volksstimme im B\u00f6rde-Sportecho, da\u00df die Vereinsbildung in vollem Gange sei. Noch vor gar nicht langer Zeit war die \u201eVereinsmeierei\u201c der alten BRD bestenfalls bel\u00e4chelt, als r\u00fcckschrittlich abgetan worden. Man hatte schlie\u00dflich etwas \u201eBesseres\u201c erfunden: die Sportgemeinschaft innerhalb des DTSB, straff organisiert und nur der Leistung verpflichtet. Und nun erlebte der Verein als Organisationsform Gleichgesinnter seine Renaissance. Frische, fantasievolle Namen tauchten in den Vereinsregistern der Kreisgerichte auf. Die Vielfalt der Sparten nahm zu: Bald fanden sich darunter Sch\u00fctzenvereine.<\/p>\n<p>Durch Vertreter von rund 6.000 Sch\u00fctzen wurde am 28.07.1990 in Magdeburg der Landessch\u00fctzenverband Sachsen-Anhalt e. V. gegr\u00fcndet. An der Spitze steht seitdem Pr\u00e4sident Hans Keller mit seinem Pr\u00e4sidium. In den Altkreisen Haldensleben und Wolmirstedt wurden immer mehr Sch\u00fctzenvereine gegr\u00fcndet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_567\" aria-describedby=\"caption-attachment-567\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-567 size-medium lazyload\" data-src=\"https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/KVGruend-02.09.93-300x169.jpg\" alt=\"Vorbereitende Gr\u00fcndungsversammlung am 02.09.1993 im Sch\u00fctzenhaus Wolmirstedt \" width=\"300\" height=\"169\" data-srcset=\"https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/KVGruend-02.09.93-300x169.jpg 300w, https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/KVGruend-02.09.93-768x432.jpg 768w, https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/KVGruend-02.09.93-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/KVGruend-02.09.93-250x141.jpg 250w\" data-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 300px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 300\/169;\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-567\" class=\"wp-caption-text\">Vorbereitende Gr\u00fcndungsversammlung am 02.09.1993 im Sch\u00fctzenhaus Wolmirstedt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es entstand die Idee, einen eigenen Verband als Interessenvertreter der Sch\u00fctzen ins Leben zu rufen. Im M\u00e4rz 1993 trafen sich Vertreter von Sch\u00fctzenvereinen der beiden Kreise zum Gedankenaustausch \u00fcber die Gr\u00fcndung eines gemeinsamen Verbandes. Viel Kopfzerbrechen bereitete der Satzungsentwurf. Entsprechende Unterlagen des KSV Oschersleben von 1990 e. V. sowie vom Sportsch\u00fctzenkreis 8 Mannheim e. V. wurden zu Rate gezogen. Umfangreiche Arbeiten waren zur Vorbereitung der Gr\u00fcndungsveranstaltung zu leisten.<\/p>\n<p>Am 11. 09. 1993 fanden sich Delegierte von 13 Sch\u00fctzenvereinen der beiden Kreise zum Gr\u00fcndungssch\u00fctzentag in der Gastst\u00e4tte \u201eZum deutschen Kaiser\u201c in Althaldensleben zusammen:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Sch\u00fctzenbund Althaldensleben e.V.<\/td>\n<td>Polizeisportverein e.V.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sch\u00fctzenverein Angern 1937 e.V.<\/td>\n<td>Sch\u00fctzenverein R\u00e4tzlingen e.V.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sch\u00fctzenverein Wellenberge-Bebertal e.V.<\/td>\n<td>Sch\u00fctzenverein Schricke v. 1990 e.V.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sch\u00fctzenverein Heide Burgstall e.V.<\/td>\n<td>Sch\u00fctzenverein Walbeck v. 1882 e.V.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sch\u00fctzenverein Weferlingen v. 1832 e.V.<\/td>\n<td>Sch\u00fctzenverein Flechtingen e.V.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sch\u00fctzengilde Haldensleben v. 1485 e.V.<\/td>\n<td>Sch\u00fctzenverein H\u00f6rsingen e.V.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sch\u00fctzenverein Wolmirstedt v. 1863 e.V.<\/td>\n<td>\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Zun\u00e4chst einigte man sich \u00fcber den Namen des Verbandes:\u201eKreissch\u00fctzenverband Ohre-Kreis von 1993\u201c.Weiter wurde die Satzung durchgesprochen und mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit angenommen.Im Anschluss erfolgte die<\/p>\n<p>Wahl des ersten Kreisvorstandes:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-542 lazyload\" data-src=\"https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/gruendungsvorstand_1993.JPG\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"689\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/689;\" \/><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Erweiterter Vorstand:<\/strong><\/td>\n<td>\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>stellvertretender Sportleiter<\/td>\n<td>Thomas Franz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Referent Gewehr<\/td>\n<td>G. K\u00fchne<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Referent Pistole<\/td>\n<td>Eckard Prowe<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Referent Vorderlader<\/td>\n<td>Herr Sauer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Referent B\u00f6ller<\/td>\n<td>Georg Wunderlich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Referent Bogensport<\/td>\n<td>Dieter Kaanen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Rundenwettkampfleiter<\/td>\n<td>Walter Engelbrecht<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>\u00c4ltestenrat:<\/strong> Willi Lauenroth, Winfried Hellmich, Rudi Wei\u00dfenborn, Dietz Poschke, Kurt Schmidt<br \/>und Siegfried P\u00e4tz<\/p>\n<p><strong>Kassenpr\u00fcfer:<\/strong> Klaus-Conrad Berthold und B\u00e4rbel Grebenstein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-565 alignleft lazyload\" data-src=\"https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/image002-300x196.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"196\" data-srcset=\"https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/image002-300x196.jpg 300w, https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/image002-250x164.jpg 250w, https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/image002.jpg 336w\" data-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 300px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 300\/196;\" \/>Als symbolischer Akt des Zusammengehens der Sch\u00fctzen beider Landkreise wurde im Anschlu\u00df an die Tagung nahe der Kreisgrenze ein Grenzbalken zers\u00e4gt. Die Kanone der Weferlinger Sch\u00fctzen b\u00f6llerte und ein Salut der Haldensleber Gildesch\u00fctzen krachte in den Himmel, als Christoph Koch und Kurt Flohr die rot-wei\u00dfe Barriere auf der Stra\u00dfe zwischen Hillersleben und Meseberg zers\u00e4gten. Jeder Gr\u00fcndungsverein erhielt ein St\u00fcck vom Schlagbaum als Erinnerung an diesen geschichtstr\u00e4chtigen Tag.<\/p>\n<p>Der fr\u00f6hliche, gesellige Teil des Gr\u00fcndungstages fand im Zelt statt. Der frischgebackene KSV konnte aufgrund leerer Kassen keine Kapelle verpflichten. Von den Hillersleber Kasernen t\u00f6nte Musik her\u00fcber. Kurt Flohr beobachtete, da\u00df nach einiger Zeit ein Bus mit Milit\u00e4rmusikern die Garnison verlie\u00df. Er winkte, stoppte den Bus und verhandelte mit dem Leiter des Musikcorps in bestem Russisch, ob sie nicht einige Lieder f\u00fcr die Sch\u00fctzen spielen k\u00f6nnten. Das Einvernehmen war rasch hergestellt. Was folgte, war ein hervorragendes, \u00fcber einst\u00fcndiges Konzert, welches mit viel Beifall und zwei M\u00fctzen voller Gage belohnt wurde.<\/p>\n<p>Der neue KSV kann neben dem Bindestrich zwischen Ohre und Kreis noch eine Besonderheit aufweisen: die Gestaltung des Wappens. Wer wu\u00dfte schon 1993, wie der Name des zuk\u00fcnftigen Kreises geschrieben oder auf welches Wappen man sich einigen w\u00fcrde? Doch Sch\u00fctzen sind erfinderisch. Die Stadtwappen der Kreisst\u00e4dte Wolmirstedt und Haldensleben bilden den unteren Teil des Wappens, zwei gekreuzte Gewehre im Hintergrund symbolisieren den Sport. Auf der Zielscheibe sitzt der Deutsche Sch\u00fctzenadler mit der Krone und verk\u00f6rpert die Traditionen des Sch\u00fctzenwesens.<\/p>\n<p>Die erste Kreisvorstandssitzung fand am 14.10.1993 statt. An diesem Abend bereitete man die Eintragung des KSV ins Vereinsregister beim Amtsgericht Haldensleben vor und legte die T\u00e4tigkeitsfelder der Vorstandsmitglieder fest. In der Folge trat der Kreisvorstand monatlich zusammen. Weiter wurde die Durchf\u00fchrung von vier Kreisausschu\u00dfsitzungen im Jahr beschlossen; die erste fand am 13.01.1994 statt. Neben anderen Aufgaben wurde der regul\u00e4re Kreissch\u00fctzentag vorbereitet, welcher am 12.02.1994 in Haldensleben durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Alltag zog ein in die Arbeit des KSV und seines Vorstandes. 1994 wurde der Wettkampfbetrieb auf Kreisebene aufgenommen. Schaut man in die Wettkampfprotokolle von 1994 und heute, so f\u00e4llt eine kontinuierliche Leistungssteigerung auf. Je mehr Schie\u00dfsportst\u00e4tten im Ohrekreis entstanden, je mehr \u00dcbungsleiter den Sch\u00fctzen das Einmaleins des Schie\u00dfsports vermittelten, um so spannender wurden die Wettk\u00e4mpfe. Fand der Leistungsvergleich anfangs auf Vereins-, dann auf Kreisebene statt, starteten die besten<\/p>\n<p>Sportsch\u00fctzen bald auch auf Landesebene. Die besten schafften es bis M\u00fcnchen, zur Deutschen Meisterschaft. Im Laufe der Jahre erweiterte sich die Palette der in den Vereinen und zu Kreismeisterschaften geschossenen Disziplinen erheblich.<\/p>\n<p>1998 wurde in Eichenbarleben der erste Kreisdamenpokal ausgeschossen. Als Disziplin werden in Anlehnung an den Dreistellungskampf jeweils 10 Schu\u00df liegend, kniend sowie stehend aufgelegt mit dem KK-Gewehr absolviert. Dieser Wettkampf ist inzwischen fester Bestandteil des Sportkalenders.<\/p>\n<p>Von den Sch\u00fctzen des Ohrekreises ist eine hervorragende Aufbauarbeit geleistet worden. Schie\u00dfsportst\u00e4tten wurden neu- oder ausgebaut, Sch\u00fctzenheime entstanden. Die Eigenleistung der Vereinsmitglieder machte bei jedem dieser Vorhaben den Hauptanteil aus. Ausgereichte F\u00f6rdermittel und Sponsoring erm\u00f6glichten es, die Bauvorhaben in relativ kurzer Zeit zu realisieren. Im Ohrekreis wurde nach der Wende praktisch bei Null begonnen. Die uneigenn\u00fctzige Sch\u00fctzenhilfe mit Rat und Tat von nieders\u00e4chsischen Vereinen kann nicht hoch genug eingesch\u00e4tzt werden. Genannt seien hier stellvertretend die Vereine aus Helmstedt, Marienthal, Grafhorst, Mannheim, Grasleben, Wittmund, Vorsfelde und Darringsdorf. Allen, die dem Sch\u00fctzenwesen unter die Arme griffen, als es laufen lernte, sei an dieser Stelle herzlich Danke gesagt.<\/p>\n<p>Jeden Kreissch\u00fctzentag aufzuf\u00fchren, w\u00fcrde den Rahmen sprengen, doch zwei seien genannt. Zum 4. Kreissch\u00fctzentag 1997 wurde das erste Kreisk\u00f6nigspaar gek\u00fcrt. Barbara Neue vom SBd. Althaldensleben und Ulrich Karpe vom SV Eichenbarleben waren die ersten Majest\u00e4ten des Kreises. Die Kette f\u00fcr die K\u00f6nigin wurde von der Colbitzer Heidebrauerei gestellt, die K\u00f6nigskette stiftete Landrat Thomas Webel. Zum 5. Kreissch\u00fctzentag wurde die Kreisstandarte des KSV mit 16 Fahnen der Vereine geweiht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-566 alignleft lazyload\" data-src=\"https:\/\/ksv-ohrekreis.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/image004.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"225\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 240px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 240\/225;\" \/>Sch\u00fctzen treiben nicht nur Sport, pflegen die Geselligkeit und verstehen es zu feiern. Sie sind auch der Tradition des Gemeinsinns verpflichtet. 1999 fand das erste Benefizschie\u00dfen des KSV in Wolmirstedt zugunsten des Baues eines Elternhauses f\u00fcr krebskranke Kinder statt. Sozial benachteiligte Kinder eines Haldensleber Kinderheimes werden die Nutznie\u00dfer des 5. Benefizschie\u00dfens im Jubil\u00e4umsjahr 2003 sein.<\/p>\n<p>Zum 10. Jahrestag der Wiedervereinigung fand in Haldensleben der Aufmarsch 2000 statt. Begleitet von Salut- und Kanonensch\u00fcssen zogen die Sch\u00fctzen des Ohrekreises im Sternmarsch zum Stadtzentrum. Vor dem Rathaus fand ein feierlicher Appell statt. Am letzten Augustwochenende des Jahres 2001 lud Haldensleben zum Sachsen-Anhalt-Tag. Der KSV Ohre-Kreis nahm daran mit einem \u201eZug der Majest\u00e4ten\u201c teil. Jugendk\u00f6nigin Jessica Stoike vom SV Heide Burgstall trug die Kreisstandarte auf dem langen Festmarsch durch die geschm\u00fcckte Stadt.<\/p>\n<p>Geselligkeit steht bei den Sch\u00fctzen hoch im Kurs. Das beweisen die Sch\u00fctzenfeste in Stadt und Land. In den Gemeinden sind sie oftmals die H\u00f6hepunkte des Jahres. Gemeinsam mit den \u00f6rtlichen Vereinen und der Bev\u00f6lkerung werden die verschiedensten Veranstaltungen durchgef\u00fchrt, der Gemeinsinn bekr\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Die Aufbauarbeiten in den Vereinen sowie im Kreisverband k\u00f6nnen als abgeschlossen betrachtet werden. Der KSV mit seinen Mitgliedsvereinen hat sich nun neuen Herausforderungen zu stellen. Ein Hauptschwerpunkt ist die Nachwuchsgewinnung und \u2013f\u00f6rderung. Weiter ist immer wieder neu um die aktive Teilnahme der Sch\u00fctzen an sportlichen und traditionellen Veranstaltungen des Vereins- und Kreislebens zu werben. Durch Heranf\u00fchrung an die verschiedenen Disziplinen, mit Wettk\u00e4mpfen auch abseits der Sportordnung, kann die Freude am Schie\u00dfsport geweckt und Talente entdeckt werden. Die Geschichte, die Entstehung und Wandlung der Traditionen des Sch\u00fctzenwesens im Zei-tenlauf zu vermitteln, tr\u00e4gt zum besseren Verst\u00e4ndnis des heute von den Sch\u00fctzen ge\u00fcbten Brauchtums bei.<\/p>\n<p>Zehn Jahre Kreissch\u00fctzenverband Ohre-Kreis. Zehn Jahre Auf und Ab, Frohsinn, Ernst und manchmal auch Streit. Zehn Jahre Zusammenhalt, Kameradschaft, Hilfsbereitschaft. Zehn Jahre Wirken von Gleichgesinnten. Zehn Jahre sportliche Erfolge. Zehn Jahre Begr\u00fcndung und Pflege guter Sch\u00fctzentraditionen. Zehn Jahre Werden, Wachsen und Erfolg der Ohrekreissch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der Kreissch\u00fctzenverband Ohre-Kreis von 1993 e. V. ist mit seinen 1.527 Sch\u00fctzen in 32 Vereinen auf einem guten Weg.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcndung 1993 Mit der Wende fing alles an &#8230; \u201e\u00dcber die Grenzen hinweg: \u201aSport frei\u2019\u201c, hie\u00df es am 06.01.1990 in der Haldensleber Volksstimme. 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